Wiesbaden vom Hauptbahnhof bis zum Neroberg

Die Anreise mit dem Zug

Unsere Anreise nach Wiesbaden erfolgte mit dem Zug. Der Hauptbahnhof in Wiesbaden ist sehr gut zu erreichen und liegt wie in den meisten größeren Städten sehr zentral.

Als wir uns auf die Tagestour vorbereitet haben, war uns die Mischung der Route wichtig. Sowohl die City als auch die Natur sollten nicht zu kurz kommen. Komoot hat uns dabei wieder inspiriert.

Für alle die Komoot noch nicht kennen. Die App kann auf jedem gängigen Smartphone angewendet werden und hilft dabei interessante Orte zu finden. Man wählt dabei einen Ort seiner Wahl, die gewünschte Dauer der Route und ob man mit dem Rad, zu Fuß oder auch als Jogger unterwegs ist aus und schon bekommt man Routenvorschläge angezeigt. Die Routen werden von anderen Nutzern eingestellt. Dabei gefällt mir besonders, dass besonders schöne Sehenswürdigkeiten angezeigt werden.

Die Route

Die Routenbeschreibung

In Wiesbaden angekommen, verlässt man den Kopfbahnhof nach Norden. Nachdem man den Gustav-Stresemann-Ring überquert hat, läuft man auf der Ostseite der Reisingeranlage und der Herbertanlage nach Norden.

Folgt man weiter der Friedrich-Ebert-Allee kommt man am RheinMain Congress Center und dem Hessischen Landesmuseum mit Sammlungen zur Regionalgeschichte & vielfältigen Kunst- & Naturkundeausstellungen vorbei. Hat man die Rheinstraße überquert, befindet man sich in der Wilhelmstraße. Hier gibt es einige exklusive Geschäfte mit durchaus interessanten Schaufenstern.

Wer möchte, kann an dieser Stelle die Route erweitern. Nordöstlich liegt der Kurpark mit dem Kurhaus und der bekannten Spielbank von Wiesbaden. Außerdem kommt man auch noch am Hessischen Staatstheater von Wiesbaden vorbei, wenn man die möchte.

Alle anderen biegen links auf Karl-Glässing-Straße ab und erreichen nach ein paar Metern den Marktplatz. Direkt an der Ecke befindet die Touristeninformation, die mit den üblichen Infos aushelfen kann. Läuft man zwischen dem neuen Rathaus und dem Stadtmuseum am Markt vorbei, taucht die doch recht imposante Marktkirche von Wiesbaden auf.

Steht man vor der Marktkirche, befindet sich das Stadtschloss von Wiesbaden im Rücken. Hier ist unter anderem der Hessische Landtag untergebracht. Da gerade Umbaumaßnahmen durchgeführt worden sind, fanden keine Führungen statt. Man kann sich auf der Seite des Hessischen Landtags darüber informieren, wann und wie Führungen stattfinden.

Bei unserer Tour ging es in nordwestlicher Richtung weiter, bis man zum Kochbrunnenplatz kommt. An der östlichen Seite des Platzes findet man die Hessische Staatskanzlei. Folgt man nun der im Norden liegenden Taunusstraße nach Westen, kommt man fast automatisch zur Nerotal-Parkanlage.

Durch den Park fließt der Schwarzbach, über den viele alte und kleine Gewölbebrücken führen. Der wunderschöne alte Baumbestand lädt dazu ein, einen Moment zu verweilen. Auch für die Kinder gibt es hier einen schönen Spielplatz.

Am Ende der Grünanlage sieht man sie auch schon, die Nerobergbahn. Die Nerobergbahn ist die älteste mit Wasserballast betriebene Drahtseil-Zahnstangenbahn in Deutschland. Und Sie ist auch Kulturdenkmal. Alles weitere zur Bergbahn findet ihr hier. Die Bahn wird allerdings nur vom 1. April und dem 1. November betrieben. Alles zum Tarif und den Fahrtzeiten gibt es auf der Betreiberseite. Da wir im Februar da waren, blieb uns nichts anderes übrig, als den Hausberg von Wiesbaden zu Fuß zu erklimmen.

Geht man unter dem Gewölbe der Nerobergbahn hindurch, muss man sich rechts halten und dem Fußweg bis zur Bergstation folgen. Auf dem Neroberg gibt es einiges zu sehen. Die Löwenterasse mit Blick über Wiesbaden, den Turm, der Neroberg-Palast und ein Kriegerdenkmal. Außerdem findet man auf der Rückseite einen Kletterwald und einen weiteren schönen Kinderspielplatz.

Hat man den Höhepunkt genossen, geht es an den Abstieg. Dabei hält man sich in östlicher Richtung. Nach kurzer Zeit erkennt man bereits die goldenen Kirchturmspitzen der Russisch-Orthodoxen Kirche von Wiesbaden. Diese kann auch besichtigt werden.

Den weiteren Verlauf der Tour fasse ich recht kurz zusammen. Nachdem man von der Kirche weiter nach unten gewandert ist, kommt man wieder zur Nerotal-Parkanlage. Diese folgt man bis zum westlichen Ende. Von hier läuft man ein Stück durch das Wohngebiet, bis man zur Fußgängerzone kommt. Die vielen kleine Geschäfte laden zum Shoppen ein. Von hier aus gibt es viele verschiedene Wege zurück zum Hauptbahnhof.

Zum Schluss

Auf Tipps zum Einkehren habe ich recht bewusst verzichtet. Entlang der Route befinden sich sehr viele und unterschiedliche Restaurants, Bars, Eisdielen und vieles mehr. Hier ist bestimmt für jeden etwas dabei. Sicherlich fehlen noch einige Sehenswürdigkeiten, die man durch kleine Abstecher entlang der Route noch finden kann.

Was fehlt? Dann schreibt es doch in den Kommentaren.

Bilder entlang der Tour

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